RATHAUSSTURM SPANDAU 12.11.2016

Als Rathaussturm wird die jährlich zu Beginn des Karnevals stattfindende symbolische Besetzung des örtlichen Rathauses durch die Narren bezeichnet. Diesen Brauch haben wir heute auch im alten Spandauer Rathaus zelebriert. Unser Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank wurde „gezwungen“, die Rathausschlüssel und die Stadtkasse an das an der Spitze der Narren stehende Kinder-Dreigestirn des Landes Berlin zu übergeben und damit die gewohnte Ordnung während der „Fünften Jahreszeit“ außer Kraft zu setzen.

Viele Berliner Vereine sind unserem Aufruf gefolgt und haben mit uns das Rathaus besetzt. Auch den Falkenseer Karnevalklub 2000, mit dem uns seit vielen Jahren das „Närrische Band der Sympathie“ verbindet, konnten wir als unsere Gäste begrüßen.

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KCS-Sessionsorden 2016/17

Unser Präsident Gert Möhl hatte bei der Auswahl des diesjährigen Sessionsordens wieder einmal eine glückliche Narrenhand.

Der neue KCS-Hausorden zeigt das bekannte KCS-Motiv mit dem Spandauer Stadtwappen in der Mitte. Rechts ist ein Harlekin stilisiert – eine seit dem 12. Jahrhundert beliebte Theaterfigur, die mit Hilfe der Maske ihr charakteristisches Spiel treibt und sich flink zwischen unterschiedlichsten Rollen bewegt.
Links sind zwei Narrenspieg.el. Der Narrenspiegel ist seit dem 15. Jahrhundert ein Begriff mit anderer Bedeutung als in der Neuzeit. Heutzutage ist er ein symbolischer Begriff. Er meint nämlich den Spiegel, welche der Hofnarr durch seine Reden dem Fürsten und der Narr der Welt vorhält, damit diese ihre Dummheit und Unzulänglichkeit erkennen sollen. Ein/e Büttenredner/in übt notwendige und nützliche Kritik an den Herrschenden (Regierenden) – es wird ihnen der Spiegel vorgehalten.

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